Auf in die Otto-Stadt!

Im Februar war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Nach gut anderthalb Stunden Zugfahrt sind wir schließlich in Emden, ungefähr 60km westlich von Varel, angekommen. Die Stadt liegt direkt am Dollart, einer Bucht, in die auch die Ems fließt. Vermutlich ist sie ähnlich wie der Jadebusen durch Sturmfluten und damit verbundene Meereinbrüche entstanden. Emden ist mit 50.000 Einwohnern die größte Stadt in Ostfriesland.

Im Jahre 1948 ist Otto Waalkes in der Stadt geboren worden. Deswegen gibt es in der ganzen Innenstadt viele Hinweise auf ihn.

So findet man beispielsweise zwei „Otto-Ampeln“ und ein „Otto-Huus“, in dem man viele Produkte mit dem Ottifanten kaufen kann.

Da die Sonne so wunderbar geschienen hat, haben wir uns die meiste Zeit am Hafen aufgehalten und dort die vielen Schiffe beobachtet. Das erste Eis gab es bei dem Wetter dann natürlich auch 😉

Danach sind wir aber noch weiter spaziert und unter anderem an der Kunsthalle vorbeigekommen, die natürlich auch geschlossen war.

Doch am Stadtgraben direkt vor dem Gebäude konnten wir schön auf den Treppen sitzen und einfach nur die Wärme genießen.

Auf diesem Bild sieht man den Wasserturm der Stadt, welcher direkt am Bahnhof steht. Er war deswegen auch das erste, was wir von der Stadt gesehen haben. Gebaut wurde der Turm in den Jahren 1911 und 1912 und trägt auch heute noch zur sicheren Versorgung mit Trinkwasser bei.

Fedderwardereis

Nachdem meine Mit-FÖJlerin und ich in Tossens waren, sind wir weitergefahren nach Fedderwardersiel. Auch diese Stadt liegt im Landkreis Wesermarsch, in der Gemeinde Budjadingen. Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad zu dem schönen Kutterhafen geradelt, davon kannst du hier lesen:)

Jetzt im Winter sind aber deutlich weniger Menschen dort spazieren gegangen und auch das Wetter war „ein bisschen“ anders.

Ähnlich wie in Tossens schwammen auch hier ganz viele Eisschollen in der Nordsee herum-das war wirklich ein spektakulärer Anblick.

Das ist das Leuchtfeuer Fedderwardersiel, welches an der Hafeneinfahrt steht. Das Bauwerk ist etwa neun Meter hoch und leuchtet seit 1963 den Schiffen ihren Weg

Übrigens ist das eigentlich der Campingplatz…:D

Die Verschiebung des Nordpols

Am letzten Wochenende war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Zusammen sind wir nach Tossens und dann noch weiter in eine andere Stadt gefahren, wovon ich im nächsten Blogpost erzählen werde. Tossens liegt praktisch „gegenüber“ von Wilhelmshaven auf der anderen Seite des Jadebusens, etwa eine halbe Stunde von Varel entfernt. Die Stadt liegt im Landkreis Wesermarsch und in der Gemeinde Butjadingen, die ich ja auch schon im Sommer besucht habe.

Vor ein paar Tagen war es aber deutlich kühler als noch im August, wir haben uns schon gewundert, dass wir keinen Eisbären gesehen haben. Genügend Eisschollen gab es schließlich.

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Ausflug nach Tossens:

Varel im Schnee

In den letzten Wochen hat es tatsächlich auch an der Nordsee geschneit, worüber ich mich total gefreut habe. Und da es hier oben ja keine Berge gibt, wurden halt die Deiche zum Schlittenfahren genutzt 😀

Nach dem Schneeschippen habe ich morgens noch gerne einen Spaziergang gemacht und die morgendliche Ruhe natürlich dafür genutzt, um Fotos zu schießen. Es hat auf jeden Fall Vorteile, in einer so kleinen Stadt zu wohnen: Man wird nicht überfahren, wenn man mitten auf der Straße steht 🙂

Und wenn man dann so durch Varel geschlendert ist, konnte man an ganz vielen Orten, zum Beispiel vor dem Gericht, große und kleine Schneemänner sehen- die Begeisterung war wirklich sehr groß.

Der Rheingauer Dom

Als ich Mitte Januar in Geisenheim war, um dort einen Termin wahrzunehmen, bin ich anschließend ein wenig durch die kleine Stadt spaziert. Unter anderem bin ich auch an der „Pfarrkiche Heilig-Kreuz Rheingau“ vorbeigekommen, die von der Bevölkerung nur „Rheingauer Dom“ genannt wird. Das Gebäude wurde um 1500 auf dem Platz einer ehemaligen romanischen Kirche errichtet und wurde im Verlauf der Jahre immer weiter verändert. So wurden in den Jahren 1836-1841 die beiden roten Türme errichtet, welche aus Sandstein bestehen und etwa 46 Meter hoch sind. In der Kirche befinden sich die Gräber von Adelsfamilien, die in der Umgebung gewohnt haben.

Der Rheingauer Dom steht in der Mitte der Innenstadt der Stadt Geisenheim und in direkter Nähe stehen viele Fachwerkhäuser. Interessant zu wissen ist, dass die Kirche nie ein Bischofssitz war, sondern die Bezeichnung Dom nur bekommen hat, weil sie im Vergleich zu anderen Kirchen in der Region deutlich größer ist.

Wilhelmshaven im Nebel

Am Wochenende war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Diesmal sind wir mit dem Zug nach Wilhelmshaven gefahren. Von Varel sind es mit der Nordwest-Bahn nur zwei Stationen und ungefähr 20 Minuten. Vom Bahnhof aus sind wir zur Kaiser-Wilhelm-Brücke spaziert, die im Nebel kaum zu erkennen war. Das sah auf jeden Fall ganz anders aus, als ich im Sommer mit dem Fahrrad unterwegs war 😀

Auch das Meer konnten wir kaum sehen, obwohl wir direkt davor standen, war ganz lustig. Anschließend sind wir noch an der Promenade des Südstrandes entlang geschlendert, wo natürlich auch weniger los war genau so wie am Bontekai auf der anderen Seite der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Aber zum Glück hat sich der Nebel am Nachmittag noch etwas verzogen, doch die Sonne habe ich erst wieder gesehen als ich wieder in Varel war.

Ein Ausflug zum Rhein

Letzten Freitag bin ich mit dem Zug in das kleine Städtchen Geisenheim gefahren, um dort einen Termin wahrzunehmen. Geisenheim liegt an der Grenze von Hessen und Rheinland-Pfalz im Rheingau-Taunus-Kreis und hat ungefähr 12.000 Einwohner. Einwohnerstärkere Städte in der Umgebung sind unter anderem Mainz und Wiesbaden. Auch bis nach Luxemburg sind es nur knappe 200km.

Besonders bekannt ist der Ort für den Weinanbau und so bin ich an vielen Weingütern vorbei spaziert. Außerdem fließt der Rhein an der Stadt vorbei und es gibt viele Wanderwege, die durch die bergige Landschaft führen. In Geisenheim sind viele historische Gebäude zu finden. Zum Beispiel gibt es den Rheingauer Dom, mehrere Schlösser und ein Kloster, aber dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr erzählen. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen, verwinkelten Gassen und alten Fachwerkhäusern.

Spazieren am Strand von Neßmersiel

Nachdem wir in Neuharlingersiel waren, sind meine Mit-FÖJlerin noch in Neßmersiel, einem Ortsteil der Gemeinde Dornum, die im Landkreis Aurich liegt, gewesen. Auch diesen Ort kannte ich schon von einem Familienausflug, es war aber trotzdem interessant, den Kontrast von Sonnenschein und einem mit Touristen gefülltem Strand zu leichtem Regen und sehr wenigen Menschen mitzuerleben. Im Spätherbst und Winter wirkt hier wirklich alles sehr ausgestorben. Durch die Corona-Pandemie wird der Zustand natürlich nochmal verstärkt. Von Neßmersiel ist es übrigens auch möglich, nach Baltrum zu fahren, was wir auf jeden Fall auch noch vorhaben. Generell war es echt schön, den starken Wind zu spüren, was in Varel durch die geografische Lage am Jadebusen nicht immer so sehr möglich ist. Wir haben an dem Tag wieder viel gesehen und ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug:)

Ein verlassenes Neuharlingersiel

Nachdem meine Mit-FÖJlerin und ich durch die Stadt Wittmund spaziert sind, haben wir uns auf den Weg nach Neuharlingersiel gemacht. Die Stadt liegt ebenfalls im Landkreis Wittmund zwischen den Städten Carolinensiel/Harlesiel und Esens, wo wir ja auch schon gewesen sind und hat ungefähr 1000 Einwohner. Ich kannte sie schon von einem Ausflug mit meiner Familie und fand schon zum damaligen Zeitpunkt den Hafen mit den Kuttern total toll. Jetzt waren aber deutlich weniger Menschen unterwegs. Von Neuharlingersiel kann man mit einem Schiff nach Spiekeroog fahren, was definitiv auch auf unserer To-Do-Liste für 2021 steht. Zwar war es nicht so sonnig wie das Wochenende davor, aber am Meer finde ich es sowieso immer gut! Zusammen sind wir erst am Hafen entlang spaziert und haben dann, so wie am Hundestrand in Schlillig, viele hübsche Muscheln gefunden. Wie man sehen kann, war Jack genau so begeistert wie wir 😀

Wittmund entdecken II

In diesem Beitrag geht es mal wieder um Wittmund. Allerdings diesmal nicht um den ganzen Landkreis, sondern nur um die gleichnamige Stadt. Sie liegt nordöstlich von Varel und mit dem Auto braucht man ungefähr 35 Minuten, bis man dort ankommt. Mit meiner Mit-FÖJlerin bin ich ein wenig durch die Innenstadt der etwa 20.000-Einwohnerstadt spaziert, die natürlich aufgrund der aktuellen Pandemie wie ausgestorben wirkte. Was wir uns aber gut ansehen konnten, waren die sogenannten „Hands of Fame“, die nach dem Vorbild des „Walk of Fame“ in Los Angeles entstanden sind. Statt Sterne bekannter Personen gibt es hier Handabdrücke zu bewundern. Die Sammlung wird mehrmals im Jahr erweitert und unter normalen Umständen würde dann auch eine Feier stattfinden, zu der auch die neuen Hände der Stadt eingeladen werden. Ein Highlight ist der Bundespräsidentenplatz, der, wie der Name schon sagt, für die Staatsoberhäupter reserviert ist. So ließt man viele bekannte Namen, wenn man über das Kopfsteinpflaster schlendert. Wirklich eine sehr schöne Idee!

Jetzt wünsche ich euch einen guten Rutsch und alles Gute für 2021!