Das Meer der Engel

Am letzten Wochenende war das Wetter hier oben im Norden leider nicht so sonnig, sodass ich keinen weiten Ausflug unternommen habe. Stattdessen habe ich meine Mit-FÖJlerin in Schortens besucht und wir haben zusammen gekocht (war sehr lecker). Anschließend sind wir noch in der Nähe ihrer FÖJ-Einsatzstelle spazieren gewesen und haben Fotos von Jack aufgenommen:)

Der landschaftliche Ort heißt übrigens Engelsmeer, welches unweit des Klosters Oestringfelde liegt. Der Sage nach wurden im Engelsmeer die ersten Oestringer getauft. Heute ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt, nicht mehr viel vom einstigen Meer zu sehen. Es ähnelt mehr einer Savanne. Deswegen wird es heute auch häufig „Little Africa (engl. für kleines Afrika)“ genannt. In der Umgebung gibt es auf jeden Fall noch einen großen Wald, der zum Spazieren gehen einlädt. Wirklich sehr schön dort!

Varel im Schnee

In den letzten Wochen hat es tatsächlich auch an der Nordsee geschneit, worüber ich mich total gefreut habe. Und da es hier oben ja keine Berge gibt, wurden halt die Deiche zum Schlittenfahren genutzt 😀

Nach dem Schneeschippen habe ich morgens noch gerne einen Spaziergang gemacht und die morgendliche Ruhe natürlich dafür genutzt, um Fotos zu schießen. Es hat auf jeden Fall Vorteile, in einer so kleinen Stadt zu wohnen: Man wird nicht überfahren, wenn man mitten auf der Straße steht 🙂

Und wenn man dann so durch Varel geschlendert ist, konnte man an ganz vielen Orten, zum Beispiel vor dem Gericht, große und kleine Schneemänner sehen- die Begeisterung war wirklich sehr groß.

Das Schloss von Jever

Im Zentrum der Stadt Jever, die für das gleichnamige Bier bekannt ist und nördlich von Varel in Friesland liegt, befindet sich das Schloss des Ortes, das im 14. Jahrhundert errichtet und danach immer wieder baulich verändert wurde. Besonders der Turm fällt natürlich sofort ins Auge, welcher 67 Meter in die Höhe reicht. Heute bietet das Schloss Platz für das Schlossmuseum, welches die Geschichte des Gebäudes und seine Veränderungen im Laufe der Zeit darstellt. Spazieren kann man gut im Schlosspark, der das Schloss umgibt. Dieser bietet verschiedenen Vögeln-unter anderem auch Pfauen- ein Zuhause.

Jetzt wünsche ich euch ein gemütliches Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Feiertage:)

Chillen in Schillig

Am letzten Wochenende war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin und ihrem Hund verabredet und wir sind zusammen nach Schillig gefahren. Die Stadt liegt in der Gemeinde Wangerland ganz im Norden von Friesland. Passend zu unserem Strandspaziergang hat es tatsächlich auch noch geschneit, was ziemlich lustig war. Aufgrund der Jahreszeit und bestimmt auch wegen der aktuellen Pandemie waren kaum Menschen in dem Ort unterwegs, sodass wir gut die Ruhe und die Natur genießen konnten. Der Strand lag voller Muscheln, die anders als zu andern Stränden, größtenteils nicht zerstört waren. Was wir an dem Tag noch alles erlebt haben, kannst du bald in einem neuen Post lesen:)

Hier erstmal ein paar Fotos aus Schillig und einen schönen dritten Advent!

Varel im Dunklen

In den letzten Wochen war ich immer wieder abends unterwegs und habe die Lichter der Stadt fotografiert.

Auf dem ersten Bild ist das Heimatmuseum zu erkennen, welches im Zentrum von Varel am Neumarktplatz steht. Auf diesem findet auch der Wochenmarkt statt.

Das ist die Innenstadt, welche seit dieser Woche auch weihnachtlich geschmückt ist.

Auch das Krankenhaus ist zu dem Zeitpunkt, wo ich unterwegs war, noch hell beleuchtet gewesen.

Und das hell beleuchtete Amtsgericht direkt am Schlossplatz möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Als ich das erste Mal in Varel war, um mir meine Einsatzstelle anzusehen, dachte ich, dass dieses das Schloss wäre 😀

Und zum ersten Mal habe ich auch Autos im Straßenverkehr fotografiert und die Langzeitbelichtung ausprobiert 🙂

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent!

Die Mühle Accum

Etwas außerhalb der Stadt Schortens auf dem Weg nach Wilhelmshaven steht diese hübsche Mühle: Die Mühle Accum. Der Gallerieholländer wurde 1746 errichtet und ist 16 Meter hoch. Auch jetzt ist sie noch voll funktionsfähig und so kann man dort praktisch lernen, wie früher Mehl gemahlen wurde. Heute wird der Ort für Veranstaltungen genutzt und einmal im Monat gibt es auch einen Backtag.

Übrigens stand ich mitten auf der Landstraße als ich das zweite Bild aufgenommen habe…was tut man nicht alles für ein Foto 😀 Gut, dass hier in Friesland nur so wenige Menschen leben.

Die St. Magnus Kirche in Sande

Anfang November habe ich mich mal wieder auf mein Rad geschwungen und bin durch die Gegend geradelt. Auf meinem Weg Richtung Norden bin ich an Sande vorbeigefahren und musste natürlich auch ein Foto von dieser hübschen Kirche schießen. Die Gemeinde Sande hat etwa 8.000 Einwohner und liegt ungefähr 15km entfernt von Varel in der Nähe von Wilhelmshaven.

Auf dem Foto ist die St. Magnus Kirche zu sehen, welche sich auf einem aufgeschütteten Erdhügel in der Stadtmitte befindet. Sie ist das älteste Gebäude der Stadt und wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet. Neben einem 30 Meter hohen Glockenturm gibt es um die Kirche herum noch einen alten Friedhof.

Die Krabbenpulerin

Im Herzen der Vareler Innenstadt sitzen diese zwei Figuren. Sie sollen eine Hausfrau und ihr Kind darstellen, die am Krabben pulen sind. Das aus Bronze gegossene Wahrzeichen von der Künstlerin Judith von Eßen zeigt die typische Beschäftigung einer Frau in Friesland im 20. Jahrhundert.

Ich persönlich finde es richtig schön, zwischen den vielen teils großen, modernen Geschäften ein Stück Geschichte zu entdecken.

Eine Tour durch Friesland

Am Anfang der Herbstferien bin ich ein wenig in der Umgebung von Varel herum geradelt. Das gute Wetter muss man ja schließlich besonders jetzt ausnutzen 🙂

So bin ich also in den Norden nach Ellenserdammersiel gefahren. Dieses kleine Städtchen gehört zur Gemeinde Bockhorn und liegt ebenfalls in Friesland. Ich bin am Ellenserdammer Tief vorbeigekommen, ein kleiner Fluss, der vielen Lebewesen ein Zuhause bietet. Deswegen gibt es auch viele Informationstafeln zu den dort lebenden Tieren und einen Aussichtsturm. Von diesem kann man zu dieser Jahreszeit auch viele Zugvögel beobachten. Auf dem Rückweg bin ich am Deich an Dangast vorbei gefahren. Es war ein sehr schöner Ausflug, aber kalt. Fazit: Nächstes Mal mit Handschuhen!

Hier noch ein paar Fotos von der Radtour:

Die Vareler Windmühle

Wie viele Städte an der See besitzt auch Varel eine Windmühle. Der Gallerieholländer steht zwischen Schlosskirche und dem Hafen der Stadt und ich finde es jedes Mal schön, wenn ich an ihr vorbei radle. Im Sonnenuntergang ist sie natürlich besonders schön 😀

Die Windmühle wurde in den Jahren 1847 und 1849 vom letzten Vareler Graf errichtet und ist etwa 30 Meter hoch (Mit den Flügeln kommen nochmal 10 Meter dazu). Mit dieser Größe ist sie die zweitgrößte in ganz Deutschland.

Nach ihrer Stilllegung im Jahr 1965 wurde die Windmühle von der Stadt gekauft, restauriert und dient nun als Museum.