Der Haustierpark in Werdum

Mitte März war ich mit meiner Mit-FÖJlerin in Werdum. Neben der alten Mühle haben wir uns dort auch den Haustierpark angesehen. In dem Park leben Schafe, Schweine, Ziegen, Vögel, Kleintiere und Esel, wobei besonders die alten Rassen vor dem Aussterben geschützt werden sollen. Kinderfreundlich ist er dadurch, dass man fast alle Tiere streicheln kann und es mehrere Stationen gibt, an denen es möglich ist, Tierfutter zu erwerben. Als wir da waren, gab es auch junge Tierkinder, die fanden wir auch total süß:)

Die Werdumer Mühle

Die Werdumer Mühle steht- wie der Name schon verrät- in der Stadt Werdum. Diese liegt in der Samtgemeinde Esens, im Landkreis Wittmund, ca. eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Varel entfernt. Wie man durch die fehlende Galerie an der Windmühle erkennen kann, handelt es sich bei der Mühle nicht um einen Galerieholländer, sondern um einen Erdholländer. Gebaut ist sie auf einem kleinen Hügel und steht schon seit 1748 an diesem Ort. Früher stand an der Stelle wohl schon mal eine Bockwindmühle, von der man vermutet, dass sie schon im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Man schätzt, dass die Mühle in Werdum eine der ersten Windmühlen in der Region war, die zum Mehlmahlen genutzt wurde. Nach einer Stilllegung der Mühle im Jahre 1971 wurde sie 2002 komplett restauriert, sodass man hier heute wieder Brot aus selbst gemahlenem Mehl kaufen kann. Außerdem wurde ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über die Landwirtschaft lernen kann.

Das Meer der Engel

Am letzten Wochenende war das Wetter hier oben im Norden leider nicht so sonnig, sodass ich keinen weiten Ausflug unternommen habe. Stattdessen habe ich meine Mit-FÖJlerin in Schortens besucht und wir haben zusammen gekocht (war sehr lecker). Anschließend sind wir noch in der Nähe ihrer FÖJ-Einsatzstelle spazieren gewesen und haben Fotos von Jack aufgenommen:)

Der landschaftliche Ort heißt übrigens Engelsmeer, welches unweit des Klosters Oestringfelde liegt. Der Sage nach wurden im Engelsmeer die ersten Oestringer getauft. Heute ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt, nicht mehr viel vom einstigen Meer zu sehen. Es ähnelt mehr einer Savanne. Deswegen wird es heute auch häufig „Little Africa (engl. für kleines Afrika)“ genannt. In der Umgebung gibt es auf jeden Fall noch einen großen Wald, der zum Spazieren gehen einlädt. Wirklich sehr schön dort!

Ganz schön leer hier!

Am letzten Februar Wochenende waren meine Mit-FÖJlerin und ich mal wieder mit dem Zug unterwegs. Diesmal ging es nach Leer, mit 35.000 Einwohnern ist das die drittgrößte Stadt in Ostfriesland. Sie liegt an der Leda, einem Seitenarm der Ems, und ungefähr 60km südwestlich von Varel. Sie ist besonders berühmt für den Bünting Tee, deswegen findet man in der Innenstadt zum Beispiel auch ein Teemuseum des Unternehmens.

Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter wie noch in Emden. Aber ein Nebelspaziergang am Hafen war auch mal ganz interessant, so dass wir ein wenig auf der Wilhelm-Klopp-Promenade entlang spaziert. Benannt ist sie nach einem ehemaligen Mitinhaber der Firma Bünting.

Auf diesem Foto sieht man das Museumsschiff „Prinz Heinrich“, welches seit 1909 sowohl die Post als auch Menschen von Emden zur ostfriesischen Insel Borkum transportiert. Nachdem es 2003 aufgrund seines Alters verschrottet werden sollte, wurde das Schiff nach Leer gerettet, wo es 13 Jahre lang restauriert wurde.

Seit 2013 ist es ein nationales Kulturdenkmal und fährt auch heute noch nach Borkum und Papenburg. Außerdem kann man das Schiff für Familienfeiern mieten.

Danach sind wir noch durch die Innenstadt von Leer spaziert, wo es neben vielen Teeläden auch andere kleine Geschäfte gibt. Wir haben zum Beispiel auch ein Lesecafé gefunden und eine alte Töpferei.

Generell hat uns die Bauart der Häuser sehr begeistert. In der Anfangszeit hieß Leer übrigens noch Hleri-abgeleitet vom urgermanischen Wort hlér, was so etwas wie Weideplatz bedeutet. Die Einwohner von Leer haben früher abseits vom Fischfang und der Landwirtschaft auch von der Viehzucht gelebt. So ist wohl der Name zustande gekommen.

Während wir durch die Altstadt spaziert sind, haben wir dieses Gebäude gefunden. 1480 wurde die Harderwykenburg vom ostfriesischen Häuptling Hajo Unken gebaut und dient heute als Wohnhaus. Deswegen konnte ich auch nur ein Foto durch den Zaun aufnehmen und nicht näher ran gehen.

Ebenfalls ist uns aufgefallen, dass es in der Innenstadt ganz viele Kirchen gibt. Hier ist zum Beispiel die große Kirche zu erkennen, die aufgrund ihrer Größe von überall zu sehen ist. Sie wurde in den Jahren 1785-1787 auf dem Platz einer abgerissenen Kirche errichtet und 2010-212 restauriert.

Wir haben in der leeren Stadt auf jeden Fall ganz viel Neues geleernt 😉

Auf in die Otto-Stadt!

Im Februar war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Nach gut anderthalb Stunden Zugfahrt sind wir schließlich in Emden, ungefähr 60km westlich von Varel, angekommen. Die Stadt liegt direkt am Dollart, einer Bucht, in die auch die Ems fließt. Vermutlich ist sie ähnlich wie der Jadebusen durch Sturmfluten und damit verbundene Meereinbrüche entstanden. Emden ist mit 50.000 Einwohnern die größte Stadt in Ostfriesland.

Im Jahre 1948 ist Otto Waalkes in der Stadt geboren worden. Deswegen gibt es in der ganzen Innenstadt viele Hinweise auf ihn.

So findet man beispielsweise zwei „Otto-Ampeln“ und ein „Otto-Huus“, in dem man viele Produkte mit dem Ottifanten kaufen kann.

Da die Sonne so wunderbar geschienen hat, haben wir uns die meiste Zeit am Hafen aufgehalten und dort die vielen Schiffe beobachtet. Das erste Eis gab es bei dem Wetter dann natürlich auch 😉

Danach sind wir aber noch weiter spaziert und unter anderem an der Kunsthalle vorbeigekommen, die natürlich auch geschlossen war.

Doch am Stadtgraben direkt vor dem Gebäude konnten wir schön auf den Treppen sitzen und einfach nur die Wärme genießen.

Auf diesem Bild sieht man den Wasserturm der Stadt, welcher direkt am Bahnhof steht. Er war deswegen auch das erste, was wir von der Stadt gesehen haben. Gebaut wurde der Turm in den Jahren 1911 und 1912 und trägt auch heute noch zur sicheren Versorgung mit Trinkwasser bei.

Fedderwardereis

Nachdem meine Mit-FÖJlerin und ich in Tossens waren, sind wir weitergefahren nach Fedderwardersiel. Auch diese Stadt liegt im Landkreis Wesermarsch, in der Gemeinde Budjadingen. Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad zu dem schönen Kutterhafen geradelt, davon kannst du hier lesen:)

Jetzt im Winter sind aber deutlich weniger Menschen dort spazieren gegangen und auch das Wetter war „ein bisschen“ anders.

Ähnlich wie in Tossens schwammen auch hier ganz viele Eisschollen in der Nordsee herum-das war wirklich ein spektakulärer Anblick.

Das ist das Leuchtfeuer Fedderwardersiel, welches an der Hafeneinfahrt steht. Das Bauwerk ist etwa neun Meter hoch und leuchtet seit 1963 den Schiffen ihren Weg

Übrigens ist das eigentlich der Campingplatz…:D

Die Verschiebung des Nordpols

Am letzten Wochenende war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Zusammen sind wir nach Tossens und dann noch weiter in eine andere Stadt gefahren, wovon ich im nächsten Blogpost erzählen werde. Tossens liegt praktisch „gegenüber“ von Wilhelmshaven auf der anderen Seite des Jadebusens, etwa eine halbe Stunde von Varel entfernt. Die Stadt liegt im Landkreis Wesermarsch und in der Gemeinde Butjadingen, die ich ja auch schon im Sommer besucht habe.

Vor ein paar Tagen war es aber deutlich kühler als noch im August, wir haben uns schon gewundert, dass wir keinen Eisbären gesehen haben. Genügend Eisschollen gab es schließlich.

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Ausflug nach Tossens:

Wilhelmshaven im Nebel

Am Wochenende war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Diesmal sind wir mit dem Zug nach Wilhelmshaven gefahren. Von Varel sind es mit der Nordwest-Bahn nur zwei Stationen und ungefähr 20 Minuten. Vom Bahnhof aus sind wir zur Kaiser-Wilhelm-Brücke spaziert, die im Nebel kaum zu erkennen war. Das sah auf jeden Fall ganz anders aus, als ich im Sommer mit dem Fahrrad unterwegs war 😀

Auch das Meer konnten wir kaum sehen, obwohl wir direkt davor standen, war ganz lustig. Anschließend sind wir noch an der Promenade des Südstrandes entlang geschlendert, wo natürlich auch weniger los war genau so wie am Bontekai auf der anderen Seite der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Aber zum Glück hat sich der Nebel am Nachmittag noch etwas verzogen, doch die Sonne habe ich erst wieder gesehen als ich wieder in Varel war.

Spazieren am Strand von Neßmersiel

Nachdem wir in Neuharlingersiel waren, sind meine Mit-FÖJlerin noch in Neßmersiel, einem Ortsteil der Gemeinde Dornum, die im Landkreis Aurich liegt, gewesen. Auch diesen Ort kannte ich schon von einem Familienausflug, es war aber trotzdem interessant, den Kontrast von Sonnenschein und einem mit Touristen gefülltem Strand zu leichtem Regen und sehr wenigen Menschen mitzuerleben. Im Spätherbst und Winter wirkt hier wirklich alles sehr ausgestorben. Durch die Corona-Pandemie wird der Zustand natürlich nochmal verstärkt. Von Neßmersiel ist es übrigens auch möglich, nach Baltrum zu fahren, was wir auf jeden Fall auch noch vorhaben. Generell war es echt schön, den starken Wind zu spüren, was in Varel durch die geografische Lage am Jadebusen nicht immer so sehr möglich ist. Wir haben an dem Tag wieder viel gesehen und ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug:)

Ein verlassenes Neuharlingersiel

Nachdem meine Mit-FÖJlerin und ich durch die Stadt Wittmund spaziert sind, haben wir uns auf den Weg nach Neuharlingersiel gemacht. Die Stadt liegt ebenfalls im Landkreis Wittmund zwischen den Städten Carolinensiel/Harlesiel und Esens, wo wir ja auch schon gewesen sind und hat ungefähr 1000 Einwohner. Ich kannte sie schon von einem Ausflug mit meiner Familie und fand schon zum damaligen Zeitpunkt den Hafen mit den Kuttern total toll. Jetzt waren aber deutlich weniger Menschen unterwegs. Von Neuharlingersiel kann man mit einem Schiff nach Spiekeroog fahren, was definitiv auch auf unserer To-Do-Liste für 2021 steht. Zwar war es nicht so sonnig wie das Wochenende davor, aber am Meer finde ich es sowieso immer gut! Zusammen sind wir erst am Hafen entlang spaziert und haben dann, so wie am Hundestrand in Schlillig, viele hübsche Muscheln gefunden. Wie man sehen kann, war Jack genau so begeistert wie wir 😀