Varel im Schnee

In den letzten Wochen hat es tatsächlich auch an der Nordsee geschneit, worüber ich mich total gefreut habe. Und da es hier oben ja keine Berge gibt, wurden halt die Deiche zum Schlittenfahren genutzt 😀

Nach dem Schneeschippen habe ich morgens noch gerne einen Spaziergang gemacht und die morgendliche Ruhe natürlich dafür genutzt, um Fotos zu schießen. Es hat auf jeden Fall Vorteile, in einer so kleinen Stadt zu wohnen: Man wird nicht überfahren, wenn man mitten auf der Straße steht 🙂

Und wenn man dann so durch Varel geschlendert ist, konnte man an ganz vielen Orten, zum Beispiel vor dem Gericht, große und kleine Schneemänner sehen- die Begeisterung war wirklich sehr groß.

Varel im Dunklen

In den letzten Wochen war ich immer wieder abends unterwegs und habe die Lichter der Stadt fotografiert.

Auf dem ersten Bild ist das Heimatmuseum zu erkennen, welches im Zentrum von Varel am Neumarktplatz steht. Auf diesem findet auch der Wochenmarkt statt.

Das ist die Innenstadt, welche seit dieser Woche auch weihnachtlich geschmückt ist.

Auch das Krankenhaus ist zu dem Zeitpunkt, wo ich unterwegs war, noch hell beleuchtet gewesen.

Und das hell beleuchtete Amtsgericht direkt am Schlossplatz möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Als ich das erste Mal in Varel war, um mir meine Einsatzstelle anzusehen, dachte ich, dass dieses das Schloss wäre 😀

Und zum ersten Mal habe ich auch Autos im Straßenverkehr fotografiert und die Langzeitbelichtung ausprobiert 🙂

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent!

Die Krabbenpulerin

Im Herzen der Vareler Innenstadt sitzen diese zwei Figuren. Sie sollen eine Hausfrau und ihr Kind darstellen, die am Krabben pulen sind. Das aus Bronze gegossene Wahrzeichen von der Künstlerin Judith von Eßen zeigt die typische Beschäftigung einer Frau in Friesland im 20. Jahrhundert.

Ich persönlich finde es richtig schön, zwischen den vielen teils großen, modernen Geschäften ein Stück Geschichte zu entdecken.

Die Vareler Windmühle

Wie viele Städte an der See besitzt auch Varel eine Windmühle. Der Gallerieholländer steht zwischen Schlosskirche und dem Hafen der Stadt und ich finde es jedes Mal schön, wenn ich an ihr vorbei radle. Im Sonnenuntergang ist sie natürlich besonders schön 😀

Die Windmühle wurde in den Jahren 1847 und 1849 vom letzten Vareler Graf errichtet und ist etwa 30 Meter hoch (Mit den Flügeln kommen nochmal 10 Meter dazu). Mit dieser Größe ist sie die zweitgrößte in ganz Deutschland.

Nach ihrer Stilllegung im Jahr 1965 wurde die Windmühle von der Stadt gekauft, restauriert und dient nun als Museum.

Die Schlosskirche

Vor ein paar Tagen war ich Abends noch in Varel spazieren und habe ein paar Fotos geschossen.

An der Schlosskirche fahre ich eigentlich jeden Tag vorbei. Entweder wenn ich zu meiner FÖJ Einsatzstelle radle oder wenn ich auf dem Weg zum Hafen bin.

Sie steht direkt am Schlossplatz und wurde 1150 erbaut. Ab 1650 gehörte sie zur Schlossanlage der Stadt Varel, war aber immer für die Bürger geöffnet.

Besonders der Turm mit seinen fünf Glocken ist von verschiedenen Orten der Stadt zu sehen, was ich persönlich richtig schön finde.

Und vor allem im Sonnenuntergang ist die Kirche natürlich auch ein beliebtes Fotomotiv.

Auch im Inneren ist sie mit vielen bunten Kunstwerken geschmückt und einen Besucht wert.

Der Vareler Wald

Das Landschaftsschutzgebiet Vareler Wald führt einmal quer durch die Stadt und nimmt etwa 10% der Stadtfläche ein. Im ganzen Wald sind viele Hinweisschilder und Informationstafeln platziert, sodass er gerne als Ausflugsziel von den örtlichen Grundschulen genutzt wird.

Generell lädt er zum gemütlichen Spazieren gehen und Fahrradfahren ein. Es gibt verschiedene Wege und viel zu entdecken. Auch habe ich schon von Einheimischen gehört, dass es hier wohl auch eine Rodelbahn geben soll, was dann für den Winter interessant ist (falls es schneien sollte). Auch Dachse sollen hier wohl leben, bis jetzt habe ich aber nur andere, kleinere Tierchen entdeckt.

Hier noch ein paar Herbstimpressionen:

Auf nach Dangast!

Vor zwei Wochen bin ich mit einer Einheimischen nach Dangast geradelt. Der Kurort ist Teil der Stadt Varel und es gibt einen Radweg direkt am Deich entlang. Wir sind allerdings durch den Stadtteil Dangaster Moor gefahren. Dangast besitzt übrigens auch eine alte Mühle, die ist allerdings nicht mehr in Betrieb, da sie keine Flügel mehr hat.

Durch den Strand, den Varel nicht besitzt, kommen mehr Touristen nach Dangast als in meinen neuen Wohnort.

Vom Deich aus kann man in den Norden schauen. Entfernt kann man dort Wilhelmshaven sehen.

Mit der Kamera war es natürlich nochmal einfacher als mit dem Handy.

Direkt am Hafen von Dangast steht dieser alte Leuchtturm. Er kommt eigentlich aus Wilhelmshaven und markierte dort viele Jahre die dritte Einfahrt zu den Häfen der kaiserlichen Marine.

2005 wurde das Molenfeuer allerdings verkauft, es hatte ausgedient, und wurde mit dem Schiff nach Dangast transportiert. Seitdem steht die Tonne mit Mütze am Dangaster Hafen.

Dangast ist ein Künstlerort. Deswegen gibt es neben zahlreichen Museen und Angeboten für Klein und Groß auch einige Kunstwerke, die im Meer und im Ort verteilt sind. Zum Beispiel gibt es ein großes Seepferdchen in der Ortsmitte und am Wegesrand von Dangast nach Varel einige Gemälde der Landschaft.

Der Waldsee in Herrenneuen

Am Freitag hatte ich das erste Mal Begleitung bei einer Fahrradtour.

Zusammen sind wir quer durch Varel zum Waldsee Herrenneuen geradelt, welcher sich im Stadteil Obenstrohe befindet. Auf dem Weg wurden mir viele Orte der Stadt gezeigt, die ich noch nicht kannte.

Der See ist entstanden als die Autobahn 29 gebaut wurde, welche von Wilhelmshaven durch Varel an Oldenburg vorbei bis zum Autobahndreieck Alhorner Heide bei Emstek führt. Aus diesem Grund wird sie auch Jadelinie genannt.

Wenn man am Wasser sitzt, kann man die Autobahn in der Ferne zwar hören, doch es ist gut möglich, die Geräusche auszublenden und die Spiegelung des blauen Himmels und der Bäume im See zu betrachten.

Zusammenfassend wirklich ein toller Ort. Auch für einen Spaziergang sehr zu empfehlen!

Der Mühlenteich

Heute war es bei uns in Varel zwar schon deutlich kühler, aber doch noch sehr sonnig. So habe ich meinen Feierabend genutzt und bin zum Mühlenteich im Vareler Stadtteil Obenstrohe geradelt.

Ausläufer durchziehen den angrenzenden Wald, der zum Spaziergehen und Radfahren einlädt. Verteilt um den Teich gibt es Tafeln, die über die dort lebenden Tiere informieren.

Die Runde, die ich gefahren bin, war ungefähr 1,5km lang und hat mich an umgestürzten Bäumen und Seerosen vorbeigeführt. Aber so wie am Obersee in Bielefeld gibt es auch hier viele verschiedene Wege.

Das einzige, was ich schade fand, war, dass es keine Mühle am Mühlenteich gibt, aber naja, war trotzdem echt nett.

Und wenn die Sonne untergeht, ist der Ort natürlich noch schöner. Ich bin schon gespannt, wie das ganze im Winter ausschaut.

Das Vareler Schloss…

…welches leider nicht mehr steht.

Das Schloss von Varel wurde um das Jahr 1350 zunächst als Steinhaus errichtet und dann bis 1708 als Schlossanlage erweitert. Bis 1817 wird das Gebäude immer weiter umgebaut, zum Beispiel durch einen Bau eines Ostflügels erweitert. Im genannten Jahr gab es dann einen verheerenden Brand bei dem das Schloss zerstört wurde, sodass es dann 1870 abgerissen wurde. Ein Jahr später wurde der Schlossplatz angelegt, der heute Platz für Veranstaltungen in der Stadt ist. Hier befindet sich auch die alte Mauer, die als einziges übrig geblieben ist.

Im Hintergrund ist die Schlosskirche zu erkennen, welche 1150 errichtet wurde. Sie gehörte ab 1650 mit zur Schlossanlage.