Watt is‘n dat?

Moin,

Schön, dass du den Weg auf diesen Blog gefunden hast. Ich heiße Pia und bin 20 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Bielefeld (ja, genau die Stadt, die es laut der Bielefeld-Verschwörung nicht gibt :D), bin aber jedes Jahr an der Nordsee, um dort Urlaub zu machen. Daher ist das kleine Städtchen Norden-Norddeich im Landkreis Aurich meine zweite Heimat. Ich liebe das Wattenmeer, Häfen und Windmühlen und hab schon immer davon geträumt, an der Küste zu wohnen.

Ab Juli 2020 werde ich im Rahmen eines freiwilligen ökologischen Jahres in Varel leben und arbeiten. Varel ist eine kleine Stadt mit etwa 25.000 Einwohnern und liegt direkt am Jadebusen zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg.

In meiner Freizeit bin ich gerne draußen: Sei es mit Kamera, Fahrrad oder Laufschuhen. In meiner Zeit im Norden möchte ich möglichst viel sehen, neue Orte und Menschen kennenlernen und meine Erfahrungen auf dieser Seite teilen.

Ich bin schon gespannt, was auf mich zukommt und freue mich, dass du mich auf meiner Reise begleiten möchtest.

PiA =)

Ein Ausflug zu den vier Freunden III

Als letzte Station meines Bremenausflugs stand die Herdentorswallbrücke auf meiner Liste. Der Gallerieholländer befindet sich im Zentrum der Stadt unweit des Hauptbahnhofs mitten im Grünen.

Schon seit 1815 steht sich an dieser Stelle eine Windmühle. Im Verlauf der Jahre musste sie aber wieder neu errichtet wurde, da die Vorgängermühle zum Beispiel durch einen Brand oder den Krieg beschädigt wurde. Die jetzige Mühle ist 24 Meter hoch und im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss befindet sich heute ein Restaurant

Ein Ausflug zu den vier Freunden II

Nachdem ich bei den Bremer Stadtmusikanten war, bin ich am Neptunbrunnen vorbeigelaufen. Dieser wurde im Jahre 1991 aufgestellt und von Waldemar Otto erbaut. Im Zentrum des Brunnens befindet sich der römische Gott des Meeres Neptun (oder griechisch: Poseidon), der in seinem Wagen sitzt, welcher von zwei Pferden gezogen wird. So reitet er durch die Wellen und streckt seinen Dreizack in die Luft. Begleitet wird er von weiteren Figuren aus der römischen bzw. griechischen Mythologie. Die Hauptfigur blickt in Richtung des Landesparlamentes der Stadt Bremen.

Eine weitere Statur, die man in Bremen finden kann, trägt den Namen „Hirt mit Schweinen“, welche 1974 in der Sögestraße aufgestellt wurde. Sie besteht aus einem Hirten, einem Hund, fünf Schweinen und vier Ferkeln. Die Bedeutung der Figuren geht bis ins Mittelalter zurück: Früher hieß die Straße, in der die Statur heute steht, Soghestrate. Wobei Soghe das plattdeutsche Wort für Sauen ist. Es ist davon auszugehen, dass es an der Straße damals sehr viele Schweineställe gab.

Ein Ausflug zu den vier Freunden I

Am letzten Wochenende habe ich mich in den Zug gesetzt und mich auf eine kleine Reise begeben. Von Varel aus bin ich ungefähr eine Stunde gefahren bis ich am Bremer Hauptbahnhof angekommen bin.

Vom Hauptbahnhof aus bin ich Richtung Innenstadt geschlendert und da ich noch nie in der Stadt war, bin ich von dem Marktplatz mit den vielen alten Gebäuden sehr beeindruckt gewesen. Das Haus am rechten Rand ist übrigens das Bremer Rathaus, welches als einziges Rathaus weltweit von der UNESCO als Kulturdenkmal ausgezeichnet wurde. Es wurde 1404 errichtet und beinhaltet neben dem politischen Aspekt auch den Bremer Ratskeller.

Und diese vier Gestalten habe ich natürlich auch getroffen, welche direkt neben dem Bremer Rathaus stehen. Es soll sogar Glück bringen, die beiden Vorderbeine des Esels anzufassen. Wie man sieht, haben das schon einige Menschen gemacht 😀

Kükenausflug in Jever

Am Wochenende war ich mit meiner Mit-FÖJlerin mal wieder in Jever. Nachdem wir ein wenig durch die Innenstadt geschlendert sind, waren wir noch im Schlosspark, wo es viele verschiedene Wasservögel und Pfauen zu beobachten gibt. Und gerade laufen durch den ganzen Park viele kleine Küken, die wirklich sehr niedlich sind.

Hier haben wir zum Beispiel eine Nilgans mit ihren Küken entdeckt, die vor einem aufgeregten Trauerschwan geflohen sind.

Auf diesen Bildern sind Trauerschwäne und Jungvögel zu sehen. Diese sind deutlich größer als die Nilgänse und wurden auf die Namen Bianka und Bernhard getauft. Trauerschwäne leben übrigens eigentlich in Australien und Neuseeland und sind deutlich seltener zu beobachten als die sonst häufig zu Stehenden Höckerschwäne.

Und das erste Mal haben wir im Park auch Teichhühner mit ihren Küken anschauen können. Besonders faszinierend fanden wir die im Verhältnis zum Körper riesigen Füße und Krallen.

Und Pfaue gabs natürlich auch wieder:D

Auf ins Blumenparadies!

Am Sonntag, als es auch hier im Norden so schön warm war, bin ich mit meiner Mit-FÖJlerin nach Westerstede gefahren. Die Stadt liegt im Landkreis Ammerland und hat etwas weniger Einwohner als Varel. Etwas außerhalb der Stadt, mitten im Grünen, liegt der Rhododendronpark Hobbie, welcher mit 70ha flächenmäßig der größte Rhododendronpark Deutschlands ist. Der Park ist schon über 90 Jahre alt und die vielen alten Bäume spenden an sonnigen Tagen angenehmen Schatten. Unten findet ihr noch ein paar Bilder aus dem Park.

Übrigens findet in Westerstede alle vier Jahre die RHODO statt, das ist eine große Rhododendron-Ausstellung bei der alle Arten, die in der Region wachsen, gleichzeitig blühen und die Stadt in ein Blumenmeer verwandeln. Die nächste RHODO findet im Jahr 2023 statt- in dem Jahr feiert Westerstede den 900. Geburtstag.

Ein Haus im Walde

Im April, an einem sonnigen Nachmittag, habe ich mich mal wieder auf mein Fahrrad geschwungen, um zu meiner ersten Fahrradtour in diesem Jahr aufzubrechen und damit die Fahrradsaison zu eröffnen. Von Varel aus bin ich Richtung Nordwesten geradelt.

Es ging auf einem Fahrradweg immer an der B437 entlang und an Seghorn und Bockhorn vorbei bis ich dann am Neuenburger Urwald angekommen bin. Das Waldgebiet ist ein Naturschutzgebiet und liegt zwischen den Städten Neuenburg, Zetel und Bockhorn.

Mitten im Wald, der von vielen Wander- und Radwegen durchzogen ist, findet man diese alte Jagdhütte, welche im Jahre 1954 errichtet wurde und seit 2019 unter Denkmalschutz steht.

Zurück in Schillig

Am Wochenende war ich mit meiner Mit-FÖJlerin mal wieder in Schillig, ganz im Norden von Friesland, wo wir ja auch schon im Dezember waren. Diesmal hatten wir statt Schneefall und Minustemperaturen, strahlenden Sonnenschein, so dass wir ganz entspannt im Sand liegen konnten. Übrigens kann man, wenn man am Strand sitzt und nach links -also nach Norden- schaut, Wangerooge und die unbewohnte Insel Minsener Oog sehen. Leicht rechts -im Süden- erkennt man den Leuchtturm Arngast und die ebenfalls nicht bewohnte Insel Mellum.

Es war auf jeden Fall wieder ein sehr schöner Ausflug, ich bin immer überrascht, wie viele heile und geschlossene Muscheln an dem Strand liegen.

Das Wangermeer

Am letzten Wochenende war ich mal wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs und wir sind zusammen zum Wangermeer gefahren. Dieser künstlich erschaffene See liegt bei Hohenkirchen in der Gemeinde Wangerland, die sich im Norden von Friesland befindet. In unmittelbarer Nähe werden momentan ziemlich viele Ferienwohnungen gebaut, sodass es wohl in Zukunft ein Ort für Touristen sein wird. In der Mitte des Sees liegt eine Insel, auf der einige Kühe grasen, ein recht schöner Anblick wie wir fanden. Sonst hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, es war wunderbar warm und so waren auch die Blässhühner und Schwäne ganz begeistert 🙂

Hier noch ein paar Bilder, das Wasser war ungewöhnlich klar wie ihr sehen könnt:

Der Haustierpark in Werdum

Mitte März war ich mit meiner Mit-FÖJlerin in Werdum. Neben der alten Mühle haben wir uns dort auch den Haustierpark angesehen. In dem Park leben Schafe, Schweine, Ziegen, Vögel, Kleintiere und Esel, wobei besonders die alten Rassen vor dem Aussterben geschützt werden sollen. Kinderfreundlich ist er dadurch, dass man fast alle Tiere streicheln kann und es mehrere Stationen gibt, an denen es möglich ist, Tierfutter zu erwerben. Als wir da waren, gab es auch junge Tierkinder, die fanden wir auch total süß:)

Die Werdumer Mühle

Die Werdumer Mühle steht- wie der Name schon verrät- in der Stadt Werdum. Diese liegt in der Samtgemeinde Esens, im Landkreis Wittmund, ca. eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Varel entfernt. Wie man durch die fehlende Galerie an der Windmühle erkennen kann, handelt es sich bei der Mühle nicht um einen Galerieholländer, sondern um einen Erdholländer. Gebaut ist sie auf einem kleinen Hügel und steht schon seit 1748 an diesem Ort. Früher stand an der Stelle wohl schon mal eine Bockwindmühle, von der man vermutet, dass sie schon im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Man schätzt, dass die Mühle in Werdum eine der ersten Windmühlen in der Region war, die zum Mehlmahlen genutzt wurde. Nach einer Stilllegung der Mühle im Jahre 1971 wurde sie 2002 komplett restauriert, sodass man hier heute wieder Brot aus selbst gemahlenem Mehl kaufen kann. Außerdem wurde ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über die Landwirtschaft lernen kann.